Am Scheideweg

Bankiervereinigung Auf Präsident Herbert Scheidt wartet eine Herkulesaufgabe. Er muss den Bankverband aus der Misere führen.

Die Erlebniswelt am Zürcher Paradeplatz, so der Slogan der Eventhalle Aura, wird für einen Nachmittag lang zum Epizentrum des Swiss Banking. Am 15. September wählt im Aura die Generalversammlung der Schweizerischen Bankiervereinigung SBVg ihren neuen Präsidenten. Dies, nachdem Amtsinhaber Patrick Odier im Frühjahr nach sieben Jahren seinen Rücktritt bekannt gegeben hat.

Die präsidiale Stabsübergabe am Bankiertag wird eine reine Formalie sein. Der Neue, Vontobel-Präsident Herbert Scheidt, ist nämlich bereits diese Woche vom Verwaltungsrat der SBVg als Nachfolger Odiers bestimmt worden. An einer eilends einberufenen Telefonkonferenz hat die dreiköpfige Findungskomission um Credit-Suisse-Präsident Urs Rohner, ZKB-Chef Martin Scholl und den Genfer Bankier Yves Mirabaud den amtierenden Vontobel-Präsidenten Scheidt als Einervorschlag portiert.

Der Wahl des deutsch-schweizerischen Doppelbürgers ging eine äusserst zähe Kandidatenkür voraus. So verstrich ein erster VR-Termin zur Präsidentenwahl Ende Juni ergebnislos. Spekulationen schossen hernach ins Kraut. Unzählige Kandidaten wurden in der Öffentlichkeit herumgeboten.

Nicht zuletzt, weil das Profil der Anforderung an den neuen Bankierpräsidenten einer Quadratur des Kreises gleich kommt. Zumindest, wenn man mit SBVg-Verwaltungsräten aus den verschiedenen Bankdisziplinen spricht.

Führungsstark müsse der Neue sein, international vernetzt, politisch versiert, in allen Finanzdisziplinen beschlagen, mit diplomatischem Fingerspitzengefühl und erst noch von allen Subbranchen mit ihren jeweiligen Partikulärinteressen akzeptiert. Und als wäre dieses Pflichtenheft nicht schon lang genug, muss sich der SBVg-Präsident gleichsam finanziell frugal wie zeitlich flexibel zeigen.

Präsident der Bankierveinigung zu sein, muss man sich leisten können, sagt ein involvierter Banker. Denn das Präsidium ist ein Pro-Bono-Ehrenamt, und dazu noch ein äusserst zeitintensives. Der bisherige Präsident Odier dürfte bis zu 70 Prozent seiner Zeit für die Vereinigung aufgewendet haben. Das ging nur, weil Odier schwerreich ist und die Bank Lombard Odier im Teilhaber-Modell geführt wird.

Internationales Netzwerk

Finanzielle Sorgen dürften auch den neuen Präsidenten Scheidt keine plagen. Als Spross traditionsreicher Textilfabrikanten ist Scheidt in Essen im deutschen Ruhrpott ein kleiner Immobilienkönig. Seine Familie besitzt grosse ehemalige Betriebsflächen an besten Lagen, die nun renditeträchtig umgenutzt werden.

Zugleich pflegt der begüterte Banker Kontakte zu höchsten bundesdeutschen Kreisen. Scheidt sitzt im Thinktank Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Der ehemalige Uno-Ökonom ist somit stets auf Tuchfühlung mit den Reichen und Mächtigen der Berliner Republik. Kein Wunder, gilt der ehemalige Bundesbank-Präsident und amtierende UBS-Präsident Axel Weber als Fürsprecher Scheidts für das Bankieramt.

Das internationale Netzwerk des vielsprachigen Vontobel-Privatbankers dürfte aber auch hilfreich sein, wenn es um Fragen des grenzüberschreitenden Finanzgeschäfts geht. Schliesslich entzweit das Verhältnis zur EU die Bankiervereinigung. Auf der einen Seite stehen die inländischen Retailer, auf der anderen die exportorientierten Vermögensbanken. Es geht um den europäischen Marktzutritt: Was den Inländern ziemlich egal ist, wird für kleinere Vermögensbanken zusehends zur Überlebensfrage. Äquivalenz beziehungsweise ein angestrebtes Finanzdienstleistungsabkommen polarisiert massiv, sagt ein SBVg-Mitglied.

Es wird nun eine der Aufgaben Scheidts sein, die Wogen zu glätten und die Reihen im SBVg wieder zu schliessen. Auch, um an politischer Schlagkraft zu gewinnen. Wir brauchen einen Brückenbauer nach Bern und Brüssel. Das ist kein Amt für Honoratioren, sondern ein Knochenjob, sagt ein Exponent des Finanzplatzes. Scheidt müsse sich deshalb aktiv in die Debatten einmischen und zugleich das Spiel mit der Öffentlichkeit beherrschen.

Schliesslich ist das Rückzugsgefecht nach der Finanzkrise vorüber, das Timing für einen Neuanfang perfekt. Denn die Schwarzgeld-Sünden sind mehrheitlich abgegolten. Die Post-Bankgeheimnis-Ära ist regulatorisch aufgegleist, das neue Zins- und Währungsumfeld fast verdaut.

Der neue Präsident kann also ohne viele Altlasten den Blick nach vorn richten. Wichtig sei es nun, den regulatorischen Prozess zu antizipieren und zugleich eigene Projekte zu lancieren, sagt ein Politlobbyist: Die Bankiervereinigung muss dazu wieder mit geeinter Stimme auftreten.

Verbindende Klammer fehlt

Allerdings ist es fraglich, ob Scheidt das Rad zurückdrehen kann. Denn das Bankgeheimnis als branchenübergreifende Klammer ist Makulatur. Und im Nachgang zur Finanzkrise haben sich die gemeinsamen Interessen vaporisiert: Jeder kämpft gegen jeden. Gleichsam sinnbildlich hierfür sind die beiden Grossbanken, die UBS und die CS. Die Finanzkonzerne halten sich eigene, millionenschwere Interessenvertreter wie den Brüsseler Lobbyarm Swiss Finance Council. Die SBVg als Branchestimme ist für die Bankkolosse nur noch ein Nebenschauplatz.

Die Bankiervereinigung muss sich deshalb öffnen und eine neue Klientel erschliessen. Doch obScheidt – ein Privatbanker alter Schule – der richtige Präsident ist, um die aufblühende Fintech-Szene zu umgarnen, bleibt offen, zumal das SBVg-Präsidium nur ein Mandat für den gelernten Handelskaufmann von vielen ist. So sitzt Vontobel-Mann Scheidt auch im Verwaltungsrat des Nahrungsmittel-Herstellers Hero, beim Versicherer Helvetia und dem Finanzdienstleister SIX.

Angesichts dieses vollen Pensums wird entscheidend sein, wen Präsident Scheidt zum operativen Chef macht. Der bisherige, der welsche Jurist Claude-Alain Margelisch, ist seit sechs Jahren im Amt und gilt in weiten Kreisen als farb- und profillos.

Schleichende Abwanderung

Privatbanken Hört man sich dieser Tage unter Privatbankern um, dann ist das Verhältnis zur EU das heisse Thema. Kein Wunder, denn unsere europäischen Nachbarn sind Stammkunden fürs Offshore-Banking. Ihre Vermögen bilden den Hauptharst der in der Schweiz verwalteten Assets von Ausländern. Doch das Kerngeschäft des Swiss Bankings ist in Gefahr. Zahlreiche Länder in der EU schieben Crossborder-Aktivitäten den Riegel vor. So ist das aktive Anwerben neuer EU-Kunden aus der Schweiz heraus unmöglich geworden. Auch das grenzüberschreitende Geschäft mit bestehenden Kunden gleicht einem Gang durchs juristische Minenfeld. Selbst in Deutschland, wo aktives Anwerben für Banker aus der Schweiz wieder möglich ist. Doch die Auflagen sind derart hoch, dass sich das Crossborder-Business nicht mehr rechnet. Rasch über die Grenze fahren, um den vermögenden Zahnarzt in Sindelfingen zum Anlagegespräch zu treffen – das war einmal.

Die exportorientierten Bankiers stimmen mit ihren Füssen ab

Weil dem so ist und weil sich aufgrund der politischen Grosswetterlage – Stichwort: Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative – kein Tauwetter mit der EU abzeichnet, stimmen die Banker nun mit den Füssen ab. Grosse, exportorientierte Vermögensverwalter stärken ihre physische Präsenz in der EU. Jüngste Beispiele? Pictet-Kunden können in Grossbritannien ihr Vermögen buchen. Vontobel tritt in den italienischen Markt ein. Julius Bär kauft eine Luxemburger Bank. Mirabaud liebäugelt mit einer Filiale in der Londoner City. Und UBP arbeitet an mehreren Euro-Dépandancen unter Luxemburger Lizenz. Es scheint einzutreten, was die Expertengruppe Brunetti vor zwei Jahren skizziert hat: Schwierigkeiten beim Marktzugang würden Investitionsentscheide zulasten der Schweiz beeinflussen, womit auch eine erhebliche Anzahl Arbeitsplätze im Finanzsektor und darüber hinaus auf dem Spiel stehen. Leider folgte auf Brunettis Mahnfinger gut schweizerische Pflästerli-Politik. So sucht der Bund weiter – nach dem deutschem Vorbild – zwischenstaatliche Lösungen mit Frankreich oder Italien. Doch der bilaterale Weg führt in eine Sackgasse. Brüssel pocht auf harmonisierten Marktzugang, der eine Gleichwertigkeit der Regulierung voraussetzt. Für Drittstaaten ist dieser Äquivalenzpfad aber steinig und verworren. Und er garantiert keine gleich langen Spiesse.

Ein Finanzdienstleistungsabkommen garantiert Rechtssicherheit

Der Königsweg zum Marktzugang wäre ein Finanzdienstleistungsabkommen (FDLA). Es würde den Banken grenzüberschreitend Rechtssicherheit bringen. Allerdings bedingt ein FDLA einen institutionellen Rahmen und eine dynamische Rechtsübernahme und ist somit ein innenpolitisches No-go, das selbst in der Branche keinen Anklang findet. Inlandorientierte Institute pfeifen nämlich auf den Marktzugang, während Grossbanken längst in Europa sind. So bleibt den Privatbanken nur der Gang in die EU. Dem Schweizer Finanzplatz droht eine schleichende Abwanderung von Arbeitsplätzen.

Scheidts Scheitern

Vontobel Deutschland sollte unter Herbert Scheidt zum zweiten Heimmarkt werden. Doch die Strategie beschert der Bank seit Jahren bloss Millionenverluste.

Am Ufer der Ruhr herrscht Aufbruchstimmung. Auf den Brachen der Scheidtschen Kammgarnspinnerei in Essen entsteht ein Kreativviertel mit zig Ateliers, Wohnungen und Büros. Die Baukosten betragen weit über 100 Millionen Euro. Das Mammutprojekt angestossen hat die Grundstücksgesellschaft Kettwig. Als Geschäftsführer amtet Herbert Julius Scheidt.

Der Präsident der Zürcher Privatbank Vontobel ist in Essen ein kleiner Immobilienkönig. Seine Familie besitzt grosse ehemalige Betriebsflächen an besten Lagen, die nun umgenutzt werden. Als Spross traditionsreicher Textilfabrikanten ist Scheidt weit über den Ruhrpott hinaus eine bundesdeutsche Grösse. Der begüterte Banker, der beste Beziehungen zum Ehrenpräsidenten Hans Vontobel pflegt, sitzt unter anderem im Thinktank Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Scheidt ist so stets auf Tuchfühlung mit den Reichen und Mächtigen der Berliner Republik.

Deutsche Unternehmerbank

Ob Bahlsen, Burda, Oetker oder Quandt – in der noblen DGAP treffen sich all die schwerreichen deutschen Industriefamilien zum informellen Gedankenaustausch. Es wären eigentlich perfekte Jagdgründe für ambitionierte Vermögensverwalter. Und doch bringt Scheidts Vontobel in Deutschland keinen Fuss auf den Boden.

Die deutsche Tochter schreibt seit ihrer Gründung mit eigener Banklizenz 2009 nur Verluste und musste im letzten Jahr einen substanziellen Geldabfluss verzeichnen (siehe Grafik). „Vontobel hat im klassischen Private Banking in Deutschland keinen Stich“, sagt ein ehemaliger Top-Kader. Dabei war der Chef persönlich seinerzeit für die Deutschland-Strategie verantwortlich. Nach der Steueraffäre im Ländle schwenkte der gewiefte Taktiker Scheidt – damals noch operativer Leiter von Vontobel – auf Onshore-Vermögen um. Das nördliche Nachbarland solle für die Zürcher Bank zum „zweiten Heimmarkt“ werden, dekretierte er. Vorzeigbare Erträge mussten rasch her. „Wir denken, dass Deutschland in den nächsten drei bis fünf Jahren Gewinne einfährt“, sagte Scheidt 2009 gegenüber der „Handelszeitung“. Doch bis heute ist die deutsche Tochter weit von der Gewinnschwelle entfernt.

„Deutschland ist und bleibt ein Fokusmarkt für Vontobel“, betont Vontobel-Sprecherin Rebeca Garcia. Gerade in einer „Auf- beziehungsweise Ausbauphase“ in einem hart umkämpften Markt sei nicht mit Gewinn zu rechnen. In diesem Jahr erwarte man aber eine Ertragssteigerung um 2 Millionen Euro, so Garcia, und für die nachfolgenden Jahre eine „schrittweise Verbesserung“.

Auf dem Papier war Scheidts Strategie stimmig. So wollte der Vontobel-Chef, wie mehrere Insider berichten, das Institut in Deutschland als „Unternehmerbank“ positionieren. Das Firmenkundengeschäft sollte als Einfallstor dienen, um an die Unternehmerfamilien und ihre Vermögen zu kommen. Denn deren Geld wird meist bei einer Hausbank betreut. Doch für eine echte „private merchant bank“ fehlte Vontobel das Kredit-Know-how und der Wille, langfristig ins Geschäft zu investieren. Auch tat sich die Zürcher Führung um Scheidt schwer mit einer Übernahme. Ob Merck Finck oder Hauck & Aufhäuser – die Liste möglicher Bankhäuser war lang, aber Scheidt und Co. schlugen nie zu.

Zugleich arbeiteten die bestehenden Vontobel-Banksparten kaum bereichsübergreifend zusammen. So ist Vontobel in Frankfurt bis heute stark im Zertifikategeschäft, das auch von vermögenden Familien genutzt wird. Im Wertschriftenhandel mit Schweizer Aktien hat die Bank in Köln ebenfalls eine bedeutende Marktstellung in Deutschland. Investment und Asset Management seien aber nie zu einer Länderstrategie zusammengefasst worden, die auch der Vermögensverwaltung zugedient hätte, moniert ein Bankmanager. „Die Bereiche greifen nicht ineinander. Jeder macht, wie es ihm beliebt.“ Und am Schluss werde sowieso nach Zürich rapportiert.

Mit der Gründung der Bank Vontobel Europe 2009 sollte diese Klammer geschaffen werden. Doch die operative Ausführung entpuppte sich als Rohrkrepierer. Statt eigene Teams kontinuierlich aufzubauen, suchte die börsenkotierte Vontobel in der Vermögensverwaltung den schnellen Erfolg mit teuren Fremdeinkäufen. „Mehrfach hat die Bank Söldner geholt, die viel versprochen, aber wenig geliefert haben“, sagt ein Insider. So zum Beispiel in Hamburg, wo die Bank der UBS ein komplettes Team abspenstig machte. Es waren Manager aus der Investmentsparte, deren Grossbanken-Ideen sich mit den Vontobel-Verhältnissen nicht realisieren liessen. Mit der Konsequenz, dass man sich nach nur einem Jahr im Streit von der UBS-Truppe trennte. Was folgte, war ein kostspieliger Abfindungskampf vor Arbeitsgericht.

Schwunghaftes Personalkarussell

Doch das Vontobel-Top-Management um Präsident Scheidt, Chef Zeno Staub und den obersten Privatbanker Georg Schubiger war unbeeindruckt. Im letzten Jahr schien sich die Söldnerstrategie in Deutschland zu wiederholen, als die Bank in München – im wichtigsten deutschen Vermögens-Hub – ein Team der Credit Suisse einkaufte. Die bayerischen CS-Leute hätten eine „andere Mentalität“, sagt ein Insider. Die Grossbanker seien bislang vor allem durch tiefe Margen und hochpreisige Dienstwagen aufgefallen. Die Vontobel-Sprecherin entgegnet: Sechs „ausgewiesene und erfahrene Kundenberater“ hätten seit Frühjahr 2014 „signifikantes Neugeld“ akquiriert.

Jedenfalls suchte der altgediente München-Chef kurz nach der CS-Personalrochade das Weite. Er konzentriere sich auf die „Betreuung ausgewählter Kunden“, heisst es im Vontobel-Pressecommuniqué unter dem euphemistischen Titel „Vontobel stärkt Private Banking Aktivitäten in Deutschland“. Fakt ist: Der Ex-München-Chef arbeitet heute beim Lokalkonkurrenten Lampe. Und auch der letztjährige Abfluss an Kundengeldern in der Höhe von 600 Millionen Euro ist einem Abgang zu schulden. Ein Vontobel-Betreuer arbeitet in Hamburg nun direkt beim Kunden. Vontobel-Sprecherin Garcia bestätigt den Abfluss: Es habe sich um reine Custody-Mandate gehandelt mit „unterdurchschnittlicher Marge“.

Der häufige Personalwechsel im Private Banking sei „der Kardinalfehler“ von Vontobel, sagt ein Ex-Manager. „Gerade vermögende Unternehmerfamilien schätzen es nicht, wenn alle paar Jahre ihre Ansprechpartner wechseln.“ Und nicht nur Kunden vergrault das schwunghafte Personalkarussell. Vontobel habe einen durchzogenen Ruf auf dem Stellenmarkt, sagen mehrere Quellen übereinstimmend.

Nebst der Geschäftspolitik tragen Steuerverfahren zum Image bei. Statt als Unternehmerbank gilt Vontobel in Deutschland vielerorts als „Uli Hoeness‘ Bank“, bei der die Staatsanwaltschaft München II „gewinnabschöpfende Massnahmen“ prüft, wie das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ schrieb. Und auch in Scheidts Heimat, Nordrhein-Westfalen (NRW), droht Ungemach. Der NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans lässt die Steuer-Kavallerie ausreiten. Vontobel droht ein Nachschlag von bis zu einem halben Jahresgewinn. Im Herbst soll Walter-Borjans der Bank die Rechnung präsentieren. Für Doppelbürger Scheidt bleibt so in seiner alten Heimat bislang nur der Erfolg als Immobilienunternehmer.