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SAB-Miller und AB InBev Die Schweiz-Connection beim Mega-Deal der Bierbrauer

SAB-Miller und AB InBev Die angekündigte Übernahme des britischen Brauereikonzerns SAB-Miller durch den belgischen Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev hat Konsequenzen für die Schweiz. Der Getränkeriese SAB-Miller, der für 105 Milliarden Franken den Besitzer wechselt, betreibt im Grossraum Zug diverse Konzernfunktionen.

Wie es für die Mitarbeiter der SAB-Miller in der Schweiz nach dem Deal weitergeht, ist unklar. Der Europa-Hauptsitz administriert seit 2007 in Zug SAB-Miller-Brauereien in acht Ländern und steuert den Vertrieb auf dem Kontinent für Bier und Softdrinks. Europa-Chefin Susan Clark erwirtschaftete mit ihrer Sparte im letzten Geschäftsjahr einen Betriebsgewinn von 700 Millionen Dollar.

AB InBev – Globales Beschaffungswesen

Im zugerischen Steinhausen orchestriert SAB-Miller mit der Procurement GmbH das gesamte globale Beschaffungswesen: Ob Brauutensilien, Verpackungsmaterial oder Maschinen – das SAB-Miller-Team am Zugersee kauft jährlich im Umfang von mehreren Milliarden Dollar ein.

Daneben wickelte der britische Konzern Deals über hiesige Finanzgesellschaften wie Bevman Services oder Newark Investments ab, die zu SAB-Miller gehören. Ein Konzernsprecher wollte nicht sagen, wie viele Mitarbeiter SAB-Miller in der Schweiz beschäftigt und wie es für den Standort weitergeht.

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